Herzlich willkommen im Pressebereich des Landes-Innungsverbands für das bayerische Bäckerhandwerk.
Hier finden Sie unsere Pressemitteilungen des laufendenn Jahres, ein Pressearchiv der Jahre 2008 und 2009 , eine Terminübersicht sowie Reden und Statements von Offiziellen des bayerischen Bäckerhandwerks aus den vergangenen zwölf Monaten.
Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich unter Kontakt an den PR-Referenten des Landes-Innungverbandes wenden.

Lochham. Bereits zum zweiten Mal beteiligte sich die Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks Lochham am Berufsorientierungsprojekt „Ferienwerkstatt“ der Handwerkskammer für München und Oberbayern. Anknüpfend an die positiven Erfahrungen des Vorjahres erhielten auch in diesen Sommerferien Schüler und Schülerinnen aus den 7. bis 9. Klassen aus Münchner Schulen Gelegenheit, in den Räumen der Lochhamer Akademie Einblicke in die Berufe des Bäckerhandwerks zu gewinnen. Insgesamt über 70 Schüler und Schülerinnen sind dem Aufruf gefolgt, während eines 10-tägigen Programms fünf unterschiedliche Handwerksberufe kennenzulernen. In Lochham lief jeweils ein Schnupperkurs für Bäcker/innen und Fachverkäufer/innen. Wie bereits im letzten Jahr übernahm Schulleiter Arnulf Kleinle die Organisation der Ferienwerkstatt und – unterstützt von der Lochhamer Meisterin Andrea Rieger – auch die Betreuung der Bäckergruppe. Die Interessenten für den Verkaufsberuf informierte Verkaufstrainerin Barbara Zinkl über das Berufsbild Bäckereifachverkäufer/in. Die Buben und Mädels zeigten sich sehr interessiert, waren von vielen Arbeitsabläufen überrascht und vor allem von den Gebäcken – die sie natürlich auch verkosten durften – begeistert. Alle waren sich einig, dass dieser Start in die Ferien wichtige Erkenntnisse für die künftige Berufswahl vermittelt hat.

Trient. Die Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks Lochhams zeigt Flagge im europäischen Ausland. Auf dem „Feste Vigiliane“, einer seit 1983 stattfindenden wichtigen und prestigeträchtigen internationalen Veranstaltung zu Ehren des Hl. Patron Vigilius, haben Lochhams Schulleiter Arnulf Kleinle und die Deutschen Vizemeister des Bäckerhandwerks, Johanna Morshäuser und Stefan Bockmeier, erstmals bayerische Backkunst demonstriert.
Das bayerische Trio folgte damit einer Einladung der südtiroler Bäckerinnung, deren neu gewählter Landesinnungsmeister Benjamin Profanter im Sommer 2009 in Lochham seine Meisterprüfung abgelegt hatte. Die Veranstaltung, die heuer zum 26. Mal stattfand, erfreut sich langer Tradition und wird stets eingerahmt in Geschichte, Farben, Kultur und Tradition der Bevölkerung im Trentino. Dieses Zusammenspiel, dargeboten in einer eigens dafür geschaffenen Atmosphäre, bezieht jeden historischen Winkel der Stadt mit ein. Die Präsentationen der Bäckerfachschulen des Alpenraums – neben der Akademie Lochham waren die Fachschule aus Brixen, Rovereto und Stuttgart vertreten – fanden im Palazzo Thun statt. Das Lochhamer Team präsentierte einen schmackhaften Querschnitt durch die gesamte Breite bayerischer Backwaren, von der Brezn über Frankenlaib und Maurerlaiberl bis hin zum Butterkuchen. Der gelungene Auftritt wurde von den begeisterten Festbesuchern mit Bellissimo-Rufen bedacht.
München. Die Tarifparteien des bayerischen Bäckerhandwerks haben sich am 10. August auf den Neuabschluss eines Lohn- und Gehaltstarifvertrags für die knapp 49.000 Beschäftigten der backenden Branche im Freistaat geeinigt. Festgelegt wurde eine lineare Erhöhung der tariflichen Löhne und Gehälter um 1,95 Prozent. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit von zwölf Monaten und schließt ab dem 01. August unmittelbar an den zum 31. Juli 2010 gekündigten Vorgängervertrag von 2008 an. Die Verhandlungen zwischen den Tarifkommissionen des Landes-Innungsverbandes für das bayerische Bäckerhandwerk und der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) fanden trotz der situationsbedingten sachlichen Härte in einem konstruktiven Klima statt und konnten nach insgesamt fünf Stunden Dauer erfolgreich abgeschlossen werden. Man einigte sich auch darauf, dass Fragen, die sich aus den Bestimmungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes und aus der Fortentwicklung der Branchenstruktur ergeben, in den nächsten Monaten in einer gesonderten Gesprächsrunde behandelt werden.

Gräfelfing. 25 junge Frauen und Männer haben am 03. August die Prüfung zum Bäckermeister bestanden. Sie haben damit den knapp sechsmonatigen Meisterkurs an der Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks in Lochham erfolgreich abgeschlossen. Am 05. August wurden die Jungmeisterinnen und Jungmeister im Rahmen einer Feier an der Akademie offiziell verabschiedet. Festredner und stv. Landesinnungsmeister Manfred Gebel zeigte sich in seiner Ansprache erfreut über das ordentliche Prüfungs-Ergebnis: „Sie haben ihre Fachkompetenz nun erfolgreich nachgewiesen“, sprach er die Absolventen direkt an, „und nur damit wird sich unser Handwerk im schärfer werdenden Wettbewerb mit den Discountern behaupten können.“ Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete die Überreichung der Meisterprüfungszeugnisse. Der stv. Vorsitzende der Meisterprüfungskommission, Günter Deppisch und Manfred Gebel übergaben die Urkunden gemeinsam und wünschten den Jungmeistern viel Erfolg für ihren weiteren Berufsweg.

München. Der bayerische Backwarenmarkt ist hart umkämpft. Aktuell konstatiert der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk eine Verschärfung des Wettbewerbs durch industrielle Großanbieter und die Inbetriebnahme von Gebäckautomaten bei verschiedenen Lebensmitteldiscountern. Auf der Jahrespressekonferenz des Verbandes zog Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. dennoch eine verhalten positive Bilanz für das vergangenen Geschäftsjahr: “Das bayerische Bäckerhandwerk hat das Krisenjahr 2009 recht gut überstanden.“ Als Wirtschaftszweig, der ausschließlich für den Binnenmarkt produziert, kann die backende Branche im Freistaat leicht gestiegene Umsätze und Beschäftigtenzahlen für 2009 melden. Einen bedeutenden Teil seiner Ausführungen widmete Landesinnungsmeister Traublinger der Ausbildung und Nachwuchssicherung und bezeichnete sie „als wesentliche Säule, auf der die Zukunft des Bäckerhandwerks ruht“.
Während die Konjunkturindikatoren für die deutsche Gesamtwirtschaft derzeit nach oben zeigen, ist die aktuelle Situation im bayerischen Bäckerhandwerk dagegen angespannt. Auf das positive Jahresende 2009 folgte ein erstes Quartal 2010, das geprägt war durch einen Beschäftigungs- und Umsatzrückgang, eine sehr verhaltene Ordertätigkeit und einen tendenziellen Rückgang der Abgabepreise für Backwaren. Auf der Kostenseite drohen zudem aufgrund der schlechten Ernteprognose zusätzliche Belastungen durch zu erwartende Getreide- und Mehlpreiserhöhungen. Anders als in vielen anderen Branchen ist die Stimmung bei den Betriebsinhabern deshalb – wie die diesjährige Frühjahrsumfrage des Verbandes ergab – eher gedrückt.

Unterföhring bei München. Durch ihre Teilnahme an der Marketingaktion „Frühstücksfreunde“ im Frühjahr 2010 hat die Feringa-Bäckerei aus Unterföhring ein exklusives VIP-Frühstück für zwei Personen im Hotel Bayerischer Hof in München gewonnen. Das Inhaber-Ehepaar Petra und Werner Mändl nahm am 14. Juli den Gewinn-Gutschein aus den Händen von Helmut Wiedemann, stv. Geschäftsführer der BÄKO München und Dr. Wolfgang Filter, Geschäftsführer des Landes-Innungsverbandes für das bayerische Bäckerhandwerk, entgegen. Die beiden Glücksboten repräsentieren die Träger der Aktion, denn „Frühstücksfreunde“ ist ein Projekt des Marketingverbunds Süddeutschland, in dem die Mitgliedsgenossenschaften der BÄKO-Zentrale Süddeutschland und die Verbände des süddeutschen Bäckerhandwerks eng zusammenarbeiten.
München. Traditionelles deutsches Brot und Backwaren dürfen nicht vom europäischen Gesetzgeber diskriminiert werden. Mit dieser Kernforderung hat sich der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk an alle bayerischen EU-Abgeordneten gewandt und dazu aufgerufen, bei diesbezüglichen Abstimmungen im Europäischen Parlament „pro Brotvielfalt und Handwerksqualität“ zu stimmen. Primärer Anlass war die Beschlussfassung über die EU-Lebensmittelinformations-Verordnung, bei der unter anderem über diverse Kennzeichnungsvorschriften und auch über die seit langem strittigen Nährwertprofile befunden wurde. Der Ausgang der Abstimmung, nämlich die weitgehende Herausnahme der Produkte des Lebensmittelhandwerks aus den Deklarationsvorschriften, kann als deutliches Signal gewertet werden, dass sich die EU der Bedeutung traditioneller Handwerksbetriebe bewusst ist. Diese Einschätzung bestätigte auch die EU-Abgeordnete Dr. Anja Weissgerber in einem persönlichen Schreiben an Bayerns Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. Nach ihrer Aussage hätte eine Kenzeichnung von loser Ware einen unnötigen bürokratischen Aufwand bedeutet, der gerade für kleine Handwerksbetriebe kaum zu bewältigen gewesen wäre. Traublinger dankte in seinem Antwortbrief für die überaus hilfreiche Unterstützung bei der Durchsetzung der berechtigten Forderungen des Bäckerhandwerks.
München. Für die bayerischen Ernährungshandwerke, die aktiv im Rahmen der Zukunftskommission Landwirtschaft am vorgestern veröffentlichten Bayernplan 2020 mitgewirkt haben, erklärt Heinrich Traublinger, MdL a. D. die Nahversorgung der Bevölkerung mit hochwertigen Lebensmitteln für eine ausgewogene und gesunde Ernährung sowie die Aufrechterhaltung der Vielfalt regionaler Produkte zum Hauptanliegen. „Die Stärke der bayerischen Ernährungshandwerke ist insbesondere, dass ihre Betriebe die Rohstoffe aus der unmittelbaren Umgebung bzw. der Region beziehen, vor Ort produzieren und die Produkte wohnortnah an ihre Kunden verkaufen“ – so Traublinger. Mit ihren traditionellen Angeboten aus Meisterhand leisten die bayerischen Ernährungshandwerke einen wesentlichen Beitrag zum „Genuss- und Spezialitätenland Bayern“.

Gräfelfing. Unter dem Titel „Trainingsprogramm für junge Leistungsträger“ hat die Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks am 06. und 07. April zum ersten Mal ein neuentwickeltes, zweitägiges Praxisseminar durchgeführt. Die Reaktion der elf Teilnehmer, unter denen sich vier Finalisten von „Bayerns schnellster Bäcker“ befanden, war durchweg positiv. Fachlehrer Henrik Passmann, der an beiden Tagen den Unterricht übernahm, zeigte sich ebenfalls begeistert: „Alle Teilnehmer waren überaus neugierig, motiviert und auch belastbar. Das Trainingsprogramm war auch für mich als dem ‚Trainer‘ eine rundherum gelungene Sache“.
Mit dem neuen Seminar möchte die Akademie in Lochham vor allem junge Gesellinnen und Gesellen, aber auch überdurchschnittliche Lehrlinge im dritten Lehrjahr, die für sich erwägen, eine leitende Position anzustreben, frühzeitig ansprechen. Dies kann ebenso ein Posten als Backstubenleiter wie die Übernahme eines Betriebes sein. Viele Betriebe sind auf der Suche nach ehrgeizigen und leistungswilligen Unternehmensnachfolgern und viele junge Bäcker im ersten Berufsviertel haben eine definitive Entscheidung für ihre berufliche Zukunft noch nicht gefasst. „Wir sehen da ein großes Potential“, betont Akademie-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Filter, „denn das pauschale Vorurteil vom demotivierten Berufsnachwuchs trifft oft nicht zu“.

Augsburg. Am 16. April feierte das bayerische Fleischerhandwerk die Einweihung seines neuen Bildungszentrums, das durch den vollständigen Umbau der seit 1950 bestehenden „Fleischerfachschule Augsburg“ entstanden ist. Das bayerische Bäckerhandwerk gratulierte seinen Ernährungshandwerks-Kollegen herzlich zum erfolgreichen Abschluss der knapp 14 Millionen € umfassenden Investitionsmaßnahme. Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D., sprach in seiner Funktion als BHT-Präsident ein Grußwort. Zusammen mit Verbandsgeschäftsführer Dr. Wolfgang Filter übergab er als Symbol für die besten Zukunftswünsche Brot und Salz. Den Brot-Schaulaib zierten die Inschrift „Gott schütze dieses Haus“ sowie ein kleines Schwein und eine kleine Kuh aus Marzipan. Dieses nette Detail sorgte auch bei Fleischer-Landesinnungsmeister Georg Kleeblatt für erfreutes Schmunzeln.

Augsburg. Das bayerische Bäckerhandwerk fordert beim Mutterschutz eine deutliche Entlastung der Betriebe und hat eine vom EU-Parlament vorgeschlagene Ausweitung der Mutterschutzfristen entschieden zurückgewiesen. Der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk präsentierte sich dabei auf seinem diesjährigen Verbandstag am Sonntag in Augsburg als durchsetzungsstarke Interessenvertretung seiner knapp 2.500 Mitgliedsbetriebe. Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. machte klar, dass nur mit vollem Engagement Erfolge erzielt werden können: „Mit der Devise ‚Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass‘, kommen wir nicht weiter.“ Traublinger hat bereits im Jahr 2003 durch eine Klage zu einem Fall aus seinem eigenen Betrieb ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts erwirkt. Darin erklärte das BVG die damals geltende Regelung zur mutterschutzrechtlichen Lohnfortzahlung für verfassungswidrig und machte deutlich, dass die Verlagerung der Mutterschutzkosten auf die Arbeitgeber zum damaligen Zeitpunkt gerade noch hinnehmbar war. Landesinnungsmeister Traublinger betonte: „Würden nun die Belastungen für die Unternehmen nochmals erhöht, wären die Grenzen der Verfassungswidrigkeit definitiv überschritten.“
Der Festredner des Verbandstages, Markus Ferber, Vorsitzender der CSU-Europagruppe im Europäischen Parlament, ging in seiner Ansprache vor allem auf die immer weiter steigende „Flut von Regelungen aus Brüssel“ näher ein. Beim Thema „Ausweitung des Mutterschutzes“ teilte er ausdrücklich die Position des Handwerks und versprach Unterstützung durch die EU-Abgeordneten der CSU-Gruppe.

Gräfelfing. Der sechste Lehrgang „Ernährungsberater/in im Bäckerhandwerk“ an der Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks Lochham hat ein gutes Niveau gezeigt. Der vierteilige Modullehrgang endete am 14. April nachmittags mit der Zertifikatsübergabe in der Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks in Lochham, in deren Räumen zuvor am Vormittag die Abschlussprüfungen stattgefunden hatten. Die 14 Absolventinnen und drei Absolventen bestanden die Prüfung ohne Ausnahme. Mit Abschluss des Lehrgangs stieg die Zahl der in Lochham ausgebildeten „Ernährungsberater im Bäckerhandwerk“ auf 106. „Damit haben wir die magische Hundertermarke endlich überschritten“, freute sich Schulleiter Arnulf Kleine.

München. Immer mehr Menschen nehmen ihr Frühstück außer Haus ein. Die Marktforschung zeigt, dass der Frühstücksmarkt schon bald hart umkämpft sein wird. Die handwerklichen Bäckereien können diesen Wettbewerb mit einem attraktiven Angebot aufnehmen – davon ist das bayerische Bäckerhandwerk überzeugt. Unter dem Motto „Besser frühstücken, besser vom Bäcker“ informiert der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk die Verbraucher darüber, dass seine Mitgliedsbetriebe überall im Freistaat mit einer überzeugenden Frühstückskompetenz aufwarten können. Dazu startet das Bäckerhandwerk am 12. April die Gemeinschaftsaktion „Frühstücksfreunde“, an der in Bayern über 630 Bäckereien mit rund 1.500 Verkaufsstellen teilnehmen. Die teilnehmenden Verkaufsstellen sind mit sympathischen Motiv-Plakaten und Aktionsaufklebern gekennzeichnet. Eine Übersicht der „Frühstücksfreunde“-Verkaufsstellen gibt es auch im Internet . Gerade jetzt, wo die Systemgastronomie beginnt, verschiedene Frühstückskonzepte offensiv zu bewerben, kann das Bäckerhandwerk etwas dagegensetzen“, betont der Landesinnungsmeister des bayerischen Bäckerhandwerks, Heinrich Traublinger, MdL a. D.

München. Der Vorschlag der EU-Kommission, die Mutterschutzfristen von 14 auf mindestens 18 Wochen oder gar entsprechend dem Beschluss des Frauenausschusses auf 20 Wochen auszuweiten und obendrein noch zwei Wochen Vaterschaftsurlaub einzuführen, wird von Bayerns Bäckern abgelehnt. In persönlichen Schreiben hat der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk den Vorsitzender der CSU-Europagruppe im EU-Parlament, Markus Ferber, und die Bayerische Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, Emilia Müller, um Unterstützung gebeten, um die enorme Kostenbelastung einer derartigen Maßnahme zu verhindern. Dabei verweist Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. auf ein von ihm erwirktes Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2003, in dem die frühere Regelung zur mutterschutzrechtlichen Lohnfortzahlung wegen der damit verbundenen Benachteiligung von Frauen für verfassungswidrig erklärt wurde.
Damals hat das Gericht deutlich gemacht, dass die Verlagerung der Mutterschutzkosten auf die Arbeitgeber, d.h. die Zahlung des Differenzbetrags zwischen dem Mutterschaftsgeld der Krankenkasse und dem Nettoverdienst, zum damaligen Zeitpunkt verfassungsrechtlich gerade noch erträglich und hinnehmbar war. Würden nun die Kosten für die Unternehmen um geschätzte 700 Millionen Euro pro Jahr erhöht, so wären die Grenzen zur Verfassungswidrigkeit nach Überzeugung von Traublinger allemal überschritten.
München. Das bayerische Bäckerhandwerk begrüßt es, dass der Umweltausschuss des EU-Parlaments der Empfehlung von Bundesernährungsministerin Ilse Aigner gefolgt ist und der Nährwertkennzeichnung auf Lebensmittelverpackungen nach dem Ampel-Schema eine Absage erteilt hat. „Das ist ein wichtiger Etappensieg auf dem Weg, eine missdeutige und für viele Ernährungsfragen zu falschen Schlussfolgerungen führende Kennzeichnung zu verhindern“, kommentiert Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. den Brüsseler Beschluss. Die Bäcker seien Ministerin Aigner dankbar dafür, so Traublinger, dass sie die Argumente des Bäckerhandwerks aufgegriffen und in Brüssel platziert habe. Es habe sich wieder einmal gezeigt, dass bürokratische Regelungen, nur weil sie als einfach und leicht einprägsam favorisiert werden, noch lange nicht gut sein müssen.

München. Zwei Handwerke, zwei meisterliche Botschafter, viele Messebesucher und viel gute Laune - so lautet das Kurzresümee des Auftritts von Angelika Huber und Stephan Bockmeier auf der Internationalen Handwerksmesse. Am 06. März bestritten die Konditoren-Weltmeisterin und der Vizemeister des deutschen Bäckerhandwerks das Programm auf der Aktionsfläche "Macher gesucht meets YoungGeneration". Die beiden Sympathieträger waren vor allem für die die jungen Messebesucher eine Attraktion: Angelika Huber modellierte mit ihnen Rosen aus Marzipan, während Stephan Bockmeierden zahlreichen Interessenten zeigte, wie sie aus Mürbteig ihr Sternzeichen ausstechen und backen können.
Von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr sorgten die beiden meisterlichen Vertreter der Ernährungshandwerke für viel Betrieb auf der Aktionsfläche. Währen der gesamten Laufzeit der IHM (03. bis 09. März) nutzten neben den Bäckern und Konditoren auch die Friseure, Zimmerer, Hörgeräte-Akustiker sowie Maler und Lackierer diese Präsentationsmöglichkeit.

München. Der vierte Wettbewerb „Bayerns schnellster Bäcker“ ist entschieden: Nicole Schön aus Dachau gewann das Finale am 07. März auf der Internationalen Handwerksmesse mit deutlichem Vorsprung, nachdem Sie bei der letzten Endrunde im Februar 2008 bereits den zweiten Platz belegt hatte. Die anderen drei Kandidatinnen und zwei Kandidaten aus den bayerischen Regierungsbezirken lieferten der Siegerin vor zahlreichem Publikum am Stand des Bayerischen Rundfunks einen mitreißenden Wettstreit. Im unmittelbaren Anschluss an das Finale konnte die Gesellin aus der Bäckerei Denk in Dachau die Früchte ihres Sieges entgegennehmen. Als Vertreter des Sponsors übergab ihr Peter Umkehr, Vorstandsbevollmächtigter für den Geschäftsbereich Handwerk bei der MÜNCHENER VEREIN Versicherungsgruppe, den Siegespreis in Form eines überdimensionalen Schecks im Wert von 8.000 €. Die Summe dient zur Finanzierung einer anspruchsvollen Fortbildung zur Bäckermeisterin und Betriebswirtin des Handwerks an der Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks in Lochham. Umkehr betonte dabei: „Wir sind überzeugt, dass wir mit unserem Engagement für ‚Bayerns schnellster Bäcker‘ einen kleinen aber feinen Beitrag für die erfolgreiche Zukunft des Bäckerhandwerks in Bayern leisten“.
München. Die dritte Spendenaktion „Ich back Dir einen Stern“ erbrachte eine Gesamtspendensumme von insgesamt 23.994,53 € zugunsten von „Sternstunden – Wir helfen Kindern“. Jutta Munz, Leiterin des Sternstundenbüros, dankte allen Beteiligten für diese respektable Summe: „Unsere Anerkennung gilt allen Bäckerei- und Konditoreibetrieben, die Interesse für die Aktion zeigten, den Inhabern und Mitarbeitern, die unsere Idee umsetzten, den Verbänden, Innungen, BÄKO-Genossenschaften und nicht zuletzt den Lehrern und Schülern der Berufsschulen, die mit ihrem großartigen Einsatz ebenfalls zum Gelingen von ‚Ich back Dir einen Stern‘ beigetragen haben.

Gräfelfing. Mit einer würdigen Meisterfeier ist der Kurs M 172 an der Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks am 17. Februar 2010 zu Ende gegangen. Von 24 Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern bestanden 15 die Prüfung, einer trat nicht an, während sieben Probanden die hohen Hürden der Meisterprüfung im ersten Anlauf nicht schafften. Die zwei Jungmeisterinnen und 13 Jungmeister aus allen Teilen Bayerns erhielten ihre Meisterprüfungszeugnisse aus den Händen von Alfred Aigner, Vorsitzender der Meisterprüfungskommission und geschäftsführender Vorstand der BÄKO München. In seinem Resümee betonte Schulleiter Arnulf Kleine seinen Respekt vor der Leistung aller Kursteilnehmer, die – ohne Ausnahme – ihr Bestes gegeben hätten. Diejenigen, die nochmals in einigen Fächern zur Prüfung antreten müssen, sollten nicht resignieren, sondern konzentriert und engagiert die Herausforderung annehmen: „Es ist sicher besser, auf einem Weg rechtzeitig die richtige Abzweigung zu finden, als den ganzen Weg noch einmal rückwärts zu laufen. Noch viel schlimmer ist es, einfach stehen zu bleiben.“
Einen besonderen Höhepunkt der Feier bildete die Ehrung für Johanna Morshäuser und Stephan Bockmeier, die zusammen das bayerische Team bei der Deutschen Meisterschaft der Bäcker im Oktober in Düsseldorf gebildet haben. Bei diesem anspruchsvollen Wettbewerb im Rahmen der iba errang das Duo – beide übrigens Lochhamer Absolventen – den zweiten Platz, was von Verbandsgeschäftsführer Dr. Wolfgang Filter ausdrücklich gewürdigt wurde.

München. Im Frühjahr 2010 startet der BÄKO Marketingverbund Süddeutschland unter dem Motto „Frühstücksfreunde“ eine gezielte Langfristkampagne zum Thema Frühstück. Der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk unterstützt dieses Projekt mit voller Kraft und macht „Frühstücksfreunde“ zu seiner diesjährigen Frühjahrsaktion. Ab Mitte März werden die Mitgliedsgenossenschaften der BÄKO-Zentrale Süddeutschland ihren Mitgliedern ein umfangreiches, kostenfreies Informations- und Werbemittelpaket anbieten. In seinem Verbandsgebiet wird der LIV Bayern dieses Angebot durch gezielte Informationen in der Mitgliederkommunikation, in seiner Medienarbeit und im Internet unterstützen. „Wir wollen den Auftakt von ‚Frühstücksfreunde‘ in Bayern zu einer flächendeckenden Gemeinschaftsaktion ausbauen, denn das ergänzt in hervorragender Weise unsere im letzten Jahr begonnene Frühstücksoffensive“, betont Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D.. Als Aktionszeitraum sind die vier Wochen vom 12. April bis zum 07. Mai vorgesehen.

München. Der Zuspruch war enorm beim ersten Update-Seminar für die bayerischen Ernährungsberater/innen. 22 Teilnehmer hatten sich Anfang Februar 2010 in der Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks Lochham eingefunden, um in einer zweitägigen Veranstaltung ihr Wissen, das sie vor teilweise drei Jahren im Modul-Lehrgang „Ernährungsberater/in im Bäckerhandwerk“ erworben hatten, aufzufrischen. Die Referentin, Frau Petra Scharfscheer, zeigte sich sowohl mit dem bewahrten Kenntnisstand als auch mit dem Lernerfolg sehr zufrieden. Thematisch wurden unter anderem die zehn Regeln der DGE mit konkreten Anwendungsbeispielen in der Bäckerei, die Deutung von Ernährungsmythen, wichtige Auswirkungen von Allergien, Intoleranzen und chronischen Erkrankungen auf die Ernährung sowie aktuelle Fragen rund um das Thema Ernährung behandelt.

München. Die städtische Kindertagesstätte Bad-Sonden-Straße 5b in München-Milbertshofen hat die erste Runde des Frühstückskönig-Wettbewerbs auf www.richtig-frühstücken.de gewonnen. Sie feierte diesen Gewinn am 05. Februar mit einer ausgelassenen Faschingsparty für alle Kinder und Eltern, deren Kosten die Werbegemeinschaft des Deutschen Bäckerhandwerks übernahm. Im Namen des deutschen Bäckerhandwerks beglückwünschte Dr. Wolfgang Filter, Geschäftsführer des Landes-Innungsverbandes für das bayerische Bäckerhandwerk, die kleinen Frühstückskönige aus dem Stadtteil im Münchner Norden. Zusammen mit Bäckermeister Martin Reicherzer übergab er einen großen Kuchen mit Frühstückskönig-Motiv. Kindergartenleiterin Brigitte Rehbein bedankte sich und ließ schon mal die Gedanken in die Zukunft schweifen: „Eigentlich könnte uns das Bäckerhandwerk doch jedes Jahr so ein schönes Fest schenken.“

München. Am 16. Januar 2010 wird mit einem großen Medienaufgebot die Imagekampagne des Handwerks starten. Darauf wies in einer Pressekonferenz in München Heinrich Traublinger MdL a. D. hin. Der Landesinnungsmeister des bayerischen Bäckerhandwerks sprach in seiner Funktion als Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern und entrollte zum Abschluss des Pressetermins an der Außenfassade des Kammergebäudes ein überdimensionales Kampangenbanner.
In seinem Statement verwies Traublinger – als er über die Ziele der Kampagne sprach – ausdrücklich auf die Leistungen des Bäckerhandwerks: „Wir wollen zeigen, was das Handwerk tagtäglich für Deutschland leistet – von der Herstellung der Frühstückssemmel bis zum Bau des Eigenheims. So können wir in Deutschland aus mehr als 300 Sorten Brot und rund 1.200 Sorten Gebäck wählen. Unser wichtigstes Grundnahrungsmittel gibt es dank des Handwerks in einer Vielfalt wie nirgends sonst auf der Welt.“

München. Am 10. März 2010 veranstaltet der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk im Nürnberg seinem siebten Kompetenztag. Als Referenten konnte der Verband Paul Johannes Baumgartner verpflichten. Der Journalist und Kommunikationstrainer ist durch seine Tätigkeit als Moderator für den Radiosender Antenne Bayern weithin bekannt. Der Umgang mit Stars aus Wirtschaft, Politik, Musik und Sport gehört zu Baumgartners täglichem Kerngeschäft. Das Thema des Kompetenztages lautet deshalb folgerichtig: „Menschen begeistern – so gewinnen Sie andere für sich“. In Zeiten der Veränderung ist die persönliche Fähigkeit, andere Menschen für die eigenen Ziele zu motivieren, wichtiger denn je. Nur wer es schafft, andere Menschen – Mitarbeiter, Kunden, Geschäftspartner – für sich zu gewinnen, wird bestehen. Produkte und Dienstleistungen werden immer austauschbarer, markante Persönlichkeiten hingegen bleiben im Gedächtnis haften. Der Organisator der Tagung, Dr. Wolfgang Filter, hat in seiner langjährigen Tätigkeit als Verbandsgeschäftsführer diese Erfahrung oft genug selbst gemacht: „Das ausgefeilteste Angebot ist im Handumdrehen vergessen – da können die aufgeführten Leistungen noch so gut sein. Die Fakten ziehen nicht, wenn nicht vom Anbieter selbst ein persönlicher Eindruck in Erinnerung geblieben ist.“
Nähere Informationen und die Anmeldemöglichkeit gibt es auch im Marketing- und Service-Bereich.

München. Die bayerische Europaabgeordnete Dr. Anja Weisgerber will ihre Mitgliedschaft im europäischen Ausschuss für Umwelt, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit dazu nutzen, sich für die Belange des Bäckerhandwerks und gegen überbordende Bürokratie einzusetzen. Dies hat sie in einem persönlichen Schreiben an Bayerns Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. versichert. „Ich teile Ihre Meinung, dass die handwerklichen Bäckereien nicht durch überzogene Vorschriften an der Ausübung ihrer Arbeit unnötig behindert werden wollten“ versichert sie in ihrer Antwort auf ein Schreiben des bayerischen Verbandes vom Spätherbst 2009. Speziell die Festsetzung realistischer Richtwerte für den Salzgehalt im Brot sowie die Herausnahme loser Backwaren aus der Pflicht zur Nährwertkennzeichnung sind ihr ein besonderes Anliegen. Zudem will sie sich dafür einsetzen, dass allgemeine Aushänge im Verkaufsraum sowie die Kundenberatung durch das Verkaufspersonal als adäquate und ausreichende Möglichkeiten der Information über Allergene von der EU anerkannt und weitergehende Kennzeichnungen nicht gefordert werden.